So wird die private Krankenversicherung richtig günstig
Niedrig einsteigen
Die private Krankenversicherung steht jedem Selbstständigen und Freiberufler offen - unabhängig vom Einkommen. Sollten Sie noch am Anfang Ihrer Selbstständigkeit stehen, wie dies zum Beispiel bei junge Menschen der Fall ist, die sich nach einer Berufsausbildung oder dem Studium für eine berufliche Selbstständigkeit entscheiden, bieten viele private Krankenversicherer sogenannte Elementar- oder Einsteigertarife an. Die Leistungen dieser Tarife sind vergleichbar mit denen der gesetzlichen Krankenversicherung und das bei extrem günstigen Tarifen. Wenn sich später Ihr Einkommen erhöht, haben Sie die Möglichkeit innerhalb von fünf Jahren ohne erneute Gesundheitsprüfung in einen höheren Tarif mit besseren Leistungen, wie zum Beispiel Chefarztbehandlung oder Einbettzimmer, zu wechseln.
Selbstbeteiligung
Die meisten Versicherer bieten Ihre Tarife auch mit der Möglichkeit einer Selbstbeteiligung an. Die vereinbarte Selbstbeteiligung zahlen Sie selbst, wenn Sie zum Beispiel zum Arzt gehen oder ambulant behandelt werden müssen. Der Beitrag Ihrer privaten Krankenversicherung sinkt dadurch um bis zu 30 Prozent. Arbeitnehmer sollten dabei berücksichtigen, dass der Arbeitgeber zwar die Hälfte der Beiträge bezahlt, aber nicht die Hälfte der Selbstbeteiligung.
Beitragsrückerstattung
Wenn Sie in einem Kalenderjahr keine Rechnungen bei Ihrer privaten Krankenversicherung einreichen, erhalten Sie rückwirkend bis zu 6 Monatsbeiträge zurück. Je länger Sie Ihre Versicherung nichts kosten, desto höher fällt im Allgemeinen auch die Beitragserstattung aus. Es lohnt sich also, kleinere Rechnungen nicht sofort bei Ihrem Versicherungsträger einzureichen, sondern erst zu sammeln. Am Anfang jeden Jahres erfahren Sie von Ihrer Krankenkasse, wieviel Sie erstatten bekommen, wenn Sie leistungsfrei bleiben. Erst wenn Ihre Rechnungen diese Summe übersteigen, sollten Sie diese bei der Versicherung einreichen.
Primärarzttarif
Viele private Krankenversicherungen bieten mittlerweile sogenannte Primärarzttarife an. In diesen Tarifen ist vorgesehen, dass Sie bei Beschwerden erst zu Ihrem Hausarzt gehen und dieser Sie dann an den entsprechenden Facharzt überweist. Auf diese Art wird sichergestellt, dass Sie nicht von sich aus teure und unter Umständen die falschen Spezialisten aufsuchen. Da Sie mit dem Primärarzttarif die Krankenkassen finanziell entlasten, erhalten Sie diesen Tarif zu wesentlich günstigeren Tarifen.
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