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Während bei der PKV-Vollversicherung der Tarif davon abhängt, welche Leistungen der Versicherte zum Beispiel für ambulante, stationäre oder zahnmedizinische Versorgung wählt, sind die Leistungen beim Basistarif vorgegeben und werden von den einzelnen Anbietern starr kalkuliert.
Risikozuschläge, die sich zum Beispiel aus Ihrem Geundheitszustand oder Vorerkrankungen ergeben, sind nur für "echte" PKV-Versicherungen erlaubt. Die Beiträge des Basistarifs werden nur nach Alter und Geschlecht unterschieden. Je nach Kalkulation und finanzieller Situation des Versicherers kommen trotzdem recht unterschiedliche Tarife bei den einzelnen Anbietern zustande.
Um den Tarif für "alle" bezahlbar zu machen, hat der Gesetzgeber einen Höchstbeitrag festgelegt, der 2011 bei rund 575 Euro pro Monat liegt.
Der Basistarif ist kein Schnäppchen-Tarif!
Denn die Tatsache, dass er jedem zugänglich sein muss, der sich privat krankenversichern kann, ohne dass dessen Gesundheitszustand in den Beiträgen berücksichtigt werden darf, führt zwangsläufig dazu, dass dieser Tarif mit einem hohen Anteil von überdurchschnittlich alten und kranken Versicherten startet. Die dadurch hohen Kosten können nur mit entsprechend hohen Beiträgen aufgefangen werden.
Sollten Sie also mit dem Gedanken spielen, in den Basistarif zu wechseln oder mit dem Basistarif in die privaten Krankenversicherung zu starten, vergleichen Sie vorher auf jeden Fall mögliche Tarif-Alternativen.
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